Seewanderung

Lake Hawea

Während ich das hier schreibe, sitze ich in der Morgensonne, neben unserem Zelt am See. Dies ist für mich auch dieses Mal ein Höhepunkt unserer Reise! Zwar war am Anfang, wie das meiste nach 8 Jahren, Fremd und vieles was sich in der Erinnerung festgehalten hatte nicht mehr so wie man dachte, aber trotzdem – ein genialer Ort. Am Tag unserer Ankunft war das Wetter OK, nur Abend war es dann doch besser ins Zelt, oder wie ich in den Aufenthaltsraum zu gehen. Das musste ich bis 22:30 Uhr, weil ein Hörbuch zum downloaden einfach wahnsinnig lang dauerte. Der Nächste Tag war erst einmal Frisch und Wolkenbehangen, aber dann gegen Mittag kam der blaue Himmel wie erhofft durch und wir hatten durchgehend Sonne. Um ca. 13:30 Uhr machten wir uns auf, wie schon beim letzten Mal unseren See zu Umlaufen . . . . . naja OK . . . . sagen wir mal ein Zwanzigstel davon . . . . Dauerte aber wieder gute 4 Stunden. Allerdings waren am Ende unseres Beachwalks diesmal Zäune gespannt, welche wir unter manchen Widrigkeiten meisterten. Dann ging es durch eine „Hasenoase“ und einem Feld auf dem große Bäume gefällt und geteilt wurden. Hier roch noch alles nach diesem frischen Holz – Super! Der Rückweg verlief wieder, nach noch einem Zaun, über die nichtentend wollenden Schotterstraßen, hat aber ewig Spaß gemacht und nicht nur unsere Füße waren froh als es dem Ende zuging. Auch gingen wir diesmal wieder in unser Restaurante mit Seeblick, wo wir uns so richtig vollschlugen. Vorspeise Muscheln und dann noch Sparerips . . . . danach waren wir echt am Ende, ich denk mal, weil wir uns die letzten Wochen einfach an die kleinen Speisen gewöhnt hatten. Aber das Essen . . . ein Traum. Und das noch bei dieser Aussicht und diesem Wetter – was will man mehr?! Abends versuchten wir uns dann mithilfe gefundener Sternspeier wieder an Langzeitaufnahmen . . . was für ´ne Gaudi. So . . . und heute müssen wir erstmal Einkaufen, wir haben so gut wie nichts mehr zu Essen und zu trinken! Bin mal gespannt von wo wir uns das nächste Mal melden, irgendwie zieht es uns heute auch noch nicht von hier fort . . . . . .

 

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